Welche Brille für welchen Typ?

Unter den Brillenträgern hat die so genannte Nerdbrille einen neuen Boom ausgelöst: Auf einmal tragen auch Leute ohne Sehprobleme eine Brille, nur mit Fensterglas. Vor einigen Jahren wurde man auf dem Pausenhof noch wegen seiner Brille gehänselt, doch mittlerweile sind diese Zeiten vorbei. Brillen gehören längst zum modischen Accessoire und werden selbstbewusst getragen. Statistisch gesehen, braucht jeder zweite Deutsche eine Brille, doch die Auswahl ist so riesig, dass es schwer ist, die Richtige zu finden. Bei der Wahl der passenden Brille spielen mehrere Punkte eine Rolle. Zum einen ist die Form des Gesichtes entscheidend und zum anderen die Farbe und die Länge der Haare. Aber natürlich ist der Erwerb des geeigneten Gestells auch eine Frage des Geldbeutels. Ist die Gesichtsform breit und rund, so sollte man am besten eine unauffällige Brille tragen. Hat man jedoch ein kleines und schmales Gesicht, kann man sich ruhig was trauen und zu einem auffälligeren Gestell greifen.

Aktuelle Brillentrends

Die aktuellen Brillentrends bieten viel Abwechslung und sind absolut nicht langweilig. Eckige Formen, Vintage-Gestelle, Retrostil oder Katzenaugenshapes sorgen dafür, dass die Brille zum modischen Statement sowohl für Frau, als auch für Mann wird. Derzeit werden vor allem ovale Formen mit auffälligen Metallelementen bei den Damen verführerisch in Szene gesetzt. Bei den Herren sind besonders großformatige Modelle aus den 1970er-Jahren gefragt. Die Farben sind bei den Damen etwas auffälliger, während bei den Herren klassisch Schwarz im Trend liegt. Der absolute Trend im Sommer ist hingegen bei den Damen die Farbe Weiß. Die meisten Hersteller verwenden vorzugsweise Acetat für die Herstellung ihrer Brillen, das sehr robust ist und durch das die Brille somit nicht so schnell kaputt geht. Zusätzlich werden verschiedene Metall- und Gummielemente kombiniert. Außerdem werden Brillen zum Teil mit sehr aufwändigen Details versehen. Modische Brillen können ein normales Outfit zu einem echten Hingucker aufpeppen und das Selbstbewusstsein des Trägers stärken.

Bild: Günter Havlena  / pixelio.de